Team VR-MeinNachlass startet mit dem ersten Sprint im GENOlab

Ideengeber Marvin Lentzen berichtet von den spannenden und erkenntnisreichen Tagen sowie der agilen Arbeit im Rahmen ihres ersten Sprints:

Start im GENOlab – Sprint 1

Am 2. Juli haben wir uns zum Planungsmeeting für unseren ersten Sprint getroffen. Jetzt hieß es: Agil denken, agil arbeiten. Das Sprintziel wurde vorab schon in einem Kick-off-Termin in der Woche davor festgelegt: Wir haben uns vorgenommen, zwei für unsere Idee wichtige Hypothesen zu validieren und die Validierung einer dritten zentralen Hypothese vorzubereiten:

Hypothese 1: Kunden möchten ihren Nachlass auf digitale Art und Weise regeln.

Um hier zu Ergebnissen zu kommen, haben wir im ersten Schritt eine attraktive Landingpage gebaut, die wir über Google- und Facebook-Ads sowie einen Flyer bewerben. Auf der Landingpage beschreiben wir unser Leistungsangebot und messen wie viele Nutzer bereit sind, in die noch fiktive Abschlussstrecke einzusteigen und wie viele bereit sind, sich für den Newsletter anzumelden. Die Ergebnisse möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten 🙂 Eins dürfen wir schon mal vorwegnehmen: Durch die Daten unserer Online-Kampagnen und des User-Verhaltens auf unserer Landingpage lernen wir enorm viel über unsere Zielgruppen, z. B. wer höchst wahrscheinlich unsere Early Adopter sind und wie wir unsere Ansprachekonzepte optimieren müssen. Zu genau dieser Vorgehensweise hatten wir ein extrem interessantes Coaching mit einem Digital Marketing Experten für Startups.

Hypothese 2: Es gibt rechtliche Rahmenbedingungen, die das Angebot unserer Lösung für die Primärbanken erlauben.

Hierzu haben wir einen Workshop mit einem Rechtsanwalt durchgeführt, um mögliche Lösungswege zu erarbeiten. Gleichzeitig konnten wir so unsere offenen Fragen klären und die rechtlichen Restriktionen kennenlernen. Ein sehr intensiver, aber hochspannender Tag, der uns auf neue Ideen gebracht hat!

Hypothese 3: Kunden wollen ihren Nachlass nur dann digital regeln, wenn es eine Fall abschließende Lösung gibt.

In Vorbereitung zur Überprüfung dieser Hypothese erstellen wir einen neuen Prototypen mit minimalen Mitteln auf Basis unserer neugewonnenen Erkenntnisse, um damit in Sprint 2 in Tiefeninterviews mit Probanden einsteigen zu können. So erfahren wir direkt vom Anwender, was er über unsere Lösung denkt und welche Funktionen unsere Lösung bieten muss bzw. in welchem Umfang Funktionen und Informationen zur Verfügung gestellt werden müssen. Hier sind wir aktuell noch in den Vorbereitungen und lassen laufend unsere Erkenntnisse aus den Interviews einfließen, die unsere Teammitglieder täglich führen. Für die Interviews haben wir einen speziellen Interviewleitfaden entwickelt, den wir mit Personen möglicher Zielgruppen durchgehen. Hier lernen wir ebenfalls enorm viel und jeden Tag etwas Neues. Unsere Interviewergebnisse dokumentieren wir sorgfältig, sodass wir leicht feststellen können, was von unseren Interviewpartnern sehr häufig zur Ansprache kommt und uns somit hilft, z. B. Funktionen unserer Lösung zu priorisieren.

 

Wir können noch kein abschließendes Fazit schließen, das wäre noch zu früh. Die ersten Erkenntnisse deuten aber darauf hin, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig gibt es noch eine Menge für uns zu tun und vor allem zu lernen

To be continued… 😉

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