Die Sprints können beginnen!

Unter der Dachmarke GENOhub bündeln ADG, DZ BANK Gruppe und Fiducia & GAD verschiedene Formate zur agilen Innovationsarbeit. Den Auftakt bildete vom 9. bis 11. Januar der vierte GENOhackathon in der Innovationswerkstatt der Fiducia & GAD in München. Nun ist auch der zweite Teil beendet: Vier der fünf Siegerteams – VR-Erfolgsgründer, VR-Marktschwärmer, VR Taler und VR-MeinNachlass – fanden sich nacheinander zum zweitägigen Workshop bei der ADG auf Schloss Montabaur ein.

Siegerteams 4. GENOhackathon

Die Idee vom fünften Siegerteam, FördermittelBlockchain, wird im Innovation LAB der DZ BANK Gruppe weiterentwickelt. Neben einem Startup-Coaching durch die ADG standen in den Workshops in Montabaur vor allem die Validierung der Ideen aus dem GENOhackathon sowie der erste Kundenkontakt im Mittelpunkt.

 VR-MeinNachlass zieht ins GENOlab ein

Zum Abschluss der Workshops hatten die Teams die Chance, ihre Idee zu pitchen und sich damit um einen Platz im GENOlab zu bewerben. Der Pitch von VR-MeinNachlass überzeugte die Jury letztlich am meisten: „Die Entscheidung ist uns wirklich nicht leichtgefallen“, betont Boris Janek, Jurymitglied und Spezialist Innovation bei der ADG. „Alle Teams haben in den Workshops bewiesen, dass sie zurecht als Sieger aus dem GENOhackathon hervorgegangen sind. Ihre Ideen haben alle das Potenzial, die Marktanforderungen zu erfüllen und einen echten Mehrwert zu bieten. Letztendlich waren nur Nuancen entscheidend.“

Am 2. Juli startet das Team von VR-MeinNachlass mit dem ersten von insgesamt vier Sprints im GENOlab. Über einen Zeitraum von rund drei Monaten hat das Team dort die Möglichkeit, seine Idee weiter auszubauen. Ziel: Nicht nur einen ersten Prototypen, sondern eine erste marktfertige Produktversion („Minimum Viable Product“) entwickeln. „Schon der Workshop bei der ADG war eine intensive Erfahrung für das gesamte Team“, bemerkt Marvin Lentzen, Ideengeber und Unternehmensentwickler bei der Volksbank Heinsberg und fährt fort: „Das GENOlab wird uns noch mehr abverlangen, aber wir sehen stärker denn je großes Potenzial in unserer Idee. Nach wie vor ist die Nachlassregelung in der Gesellschaft tabuisiert und das, obwohl das Thema naturgemäß jeden von uns betrifft.“

 Die „Homebase“ ist eingerichtet

Damit sich alle Teammitglieder einbringen können, wird die Zusammenarbeit primär virtuell erfolgen. Zudem stellt die DZ BANK dem Team einen Raum an ihrem Düsseldorfer Standort als ständigen, gemeinsamen Anlaufpunkt zur Verfügung: „Gerade in der ersten Woche und kurz vor den Pitches am Ende der jeweiligen Sprints wird eine örtliche Nähe für unser Team extrem wichtig sein“ ist sich Lentzen sicher. „Für das GENOlab haben wir ein Kernteam aus vier Personen gebildet, die für die weitere Ausarbeitung der Idee für zwei Tage in der Woche von ihren Arbeitgebern freigestellt werden. Daneben wird uns ein Team im Hintergrund gerade in den besonders arbeitsintensiven Phasen unterstützen“, skizziert Lentzen die weitere Vorgehensweise von VR-MeinNachlass während des GENOlab.

Weiter zur Marktreife

Unterstützung erhält das Team von VR-MeinNachlass im ersten Sprint – bei dem die Problemvalidierung und rechtliche Machbarkeit im Fokus stehen – von einem Entwickler der Fiducia & GAD, einem Scrum-Master der DZ BANK sowie von einem Coach der ADG. Sollte das Team auch beim nächsten Entscheidungspunkt überzeugen, wird es anschließend um weitere Entwickler aufgestockt. „Wir sind allen Beteiligten sehr dankbar für ihre Unterstützung und brennen nun darauf, endlich loszulegen. Mal sehen, wohin die Reise für VR-MeinNachlass gehen wird“, erklärt Lentzen.

Nach dem GENOlab ist vor dem GENOhackathon: Die mittlerweile fünfte Auflage findet vom 6. bis 8. November in den Büros von Microsoft im Rheinauhafen in Köln statt.

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